Beschreibung von Glossolepis incisus
Die Heimat von Glossolepis incisus ist das nördliche
Neuguinea. Dort lebt diese Art sowohl in stehenden Gewässern zwischen dichtem
Pflanzenbewuchs, als auch in schnell fließenden Bächen, die völlig frei von
Pflanzen sind.
Die Männchen gehören zu den farbenprächtigsten Regenbogenfischen, die
Weibchen hingegen sind silbrig bis goldgelb.
Allgemeine Hälterungsbedingungen
Da die am besten in einer Gruppe zu pflegenden
Tiere sehr schwimmfreudig sind, sollte man sie nicht in zu kleinen Becken
halten. Gegenüber ihren Artgenossen wie auch anderen Fischen verhalten sie sich
friedlich. Da sie Altwasser nicht besonders mögen, ist ein wöchentlicher
Wasserwechsel von 20-25 Prozent anzuraten. Auch sollte darauf geachtet werden,
daß das Wasser leicht alkalisch ist. Genügend freier Schwimmraum, kräftige
Beleuchtung und eine gute Randbepflanzung tragen sehr zum Wohlbefinden bei.
Die Zucht gilt nicht als schwierig; Wasserwerte spielen nur eine untergeordnete
Rolle. Die Temperatur sollte 24-27° C betragen, in das Zuchtbecken sollten
feingliedrige Pflanzen eingebracht werden. Die Eier bleiben mit ihrem Haftfaden
am Substrat hängen. Es ist ratsam, die Elterntiere zu entfernen und die
Jungbrut mit Rädertierchen und Staubfutter anzufüttern. Die Ausfärbung
beginnt erst ab einer Größe von fünf cm.
Allgemeine Gattungsinformationen
Die Gattung Melanotaenia umfasst z. Zt.
schon mehr als 50 Arten, die sich zunehmender Beliebtheit bei den Aquarianern
erfreuen, zum einen wegen ihres attraktiven Farbkleids, zum anderen wegen ihrer
Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Wasserzusammensetzungen.
Das natürliches Verbreitungsgebiet der meisten Arten liegt auf Neuguinea, ein
kleinerer Teil kommt in Australien vor.
Alle Regenbogenfische, auch die aus den verwandten Gattungen Glossolepis
oder Chilaterina, sind Dauerlaicher, d.h., es können täglich Eier
gelegt werden, ohne dass diese Eiabgabe an eine bestimmte Jahreszeit gekoppelt
ist.
Regenbogenfische sollte bei einer Temperatur von 22 - 25 °C gehalten werden,
die übrigen Wasserwerte spielen nur eine untergeordnete Rolle. Da sie eine Größe
je nach Art bis zu 12 cm und darüber erreichen können und auch lebhafte
Schwimmer sind, sollten sie in Aquarien ab 100 cm Kantenlänge gepflegt werden.