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CO2; DÜNGUNG; Mineralien Sämtliche
Pflanzen sind in der Lage, unter Mithilfe von Licht, aus CO2 und
Wasser den Großteil ihrer Eigensubstanz aufzubauen. Bei diesem Prozess, den man
Photosynthese nennt, entsteht - quasi als Abfallprodukt -reiner Sauerstoff.
Letztendlich verdanken wir den Sauerstoff in der Atmosphäre dieser Tätigkeit
der Pflanzen. Aus
diesem Grund sind Aquarienpflanzen, genau wie in der freien Natur, auf das
Vorhandensein von CO2 im Wasser angewiesen, um natürlich und gesund
wachsen zu können. Gleichzeitig
kann durch die CO2Düngung auch der pH-Wert in dem für Fische und
Pflanzen günstigen Bereich um 7-7,5
gehalten werden. Dabei übernehmen die Pflanzen auf natürliche Weise die Sauerstoffversorgung der übrigen Aquarieninsassen. Zusätzliche Belüftungseinrichtungen, wie z. B. Ausströmer, sind unnötig, ja sogar schädlich, da sie das durch CO2-DüngeSysteme ins Wasser eingebrachte CO2 sofort wieder austreiben würden. Nachts produzieren die Pflanzen keinen Sauerstoff, sondern müssen, wie alle anderen Aquarienbewohner Sauerstoff veratmen. Dieser nächtliche Sauerstoffverbrauch der Pflanzen erreicht jedoch nur einen Bruchteil der Menge, die am Tage produziert wurde, so dass in einem gut bepflanzten und normal mit Fischen besetzten Aquarium keinerlei Gefahr für die Fische besteht. Dabei entsteht ein Tag-/Nacht-Rhythmus im Sauerstoffgehalt.
Außer
für einen optimalen Pflanzenwuchs ist eine CO2-Düngung auch noch
von Wichtigkeit für eine leistungsfähige biologische Filterung. Die nitrifizierenden Bakterien gehören nämlich
zu jener Gruppe von Bakterien, die - ähnlich wie die Pflanzen - CO2
aufnehmen, um daraus ihre körpereigene Substanz aufzubauen. Durch
ausreichende CO2-Versorgung und, in Verbindung damit, einem guten
Pflanzenwuchs und optimalem Sauerstoffgehalt im Wasser, kann sich im Filter in kürzestmöglicher
Zeit ein leistungsfähiger Bakterienrasen entwickeln, der die Grundvoraussetzung
für jede biologische Filterung darstellt. Beachte:
Ein Zuviel von Eisen und Spurenelementen ist jedoch
ebenso schädlich wie ein Zuwenig. Deshalb sollte durch kontrollierte Gaben der Gehalt an Eisen und Spurenelementen in einem für Pflanzen optimalen Bereich gehalten werden. Zum Beispiel das "JBL Eisen Test Set Fe" ermöglicht eine exakte Bestimmung des Eisengehaltes im Aquarium, der optimalerweise zwischen 0,1 und 0,2 mg/L liegen sollte. Zum Beispiel JBL Ferropol enthält eine auf die Bedürfnisse der Wasserpflanzen abgestimmte Kombination von Eisen und Spurenelementen, so dass über die Kontrolle des Eisengehaltes auch indirekt eine Kontrolle über die Spurenelemente gewährleistet ist, deren Bestimmung sehr kostspielig und aufwendig wäre.
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Copyright © 2005 Peter Schmid - Wissenschaftliche Beratung
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